Im Rheinland sprießt der Schnittlauch

14.04.2021
Auf rheinischen Gemüsefeldern wird wieder frischer Schnittlauch geerntet. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

Foto: Sabine Weis

Schnittlauch zählt zu den beliebtesten frischen Kräutern der deutschen Verbraucher. Die grünen Halme werden etwa als Salatkraut eingesetzt, in Kräuterquarks, Dips, zu Rührei, in herzhaften Pfannkuchen, Quiches oder Kräuter-Pestos. Oft werden die Halme in feine Röllchen geschnitten und zum Garnieren von Speisen verwendet. Zum Verschnüren von Gemüsepäckchen eignen sich blanchierte Schnittlauchhalme.

Schnittlauch passt nicht nur zu vielen Gerichten, er ist auch sehr gesund. Zu den Inhaltsstoffen zählen Vitamin C, B2 und Eisen. Wie alle Laucharten wirkt auch Schnittlauch antibakteriell, harntreibend und verdauungsfördernd.

Üblicherweise wird der geerntete Schnittlauch in Bündeln vermarktet. Das Kraut sollte möglichst frisch verzehrt werden, denn es eignet sich nicht für eine längere Lagerung. Ist die Einkaufsmenge einmal zu groß gewesen, können die Halme in feine Röllchen geschnitten eingefroren werden.

Viele Schnittlauchproduzenten bieten das Kraut aber auch in Töpfen an. Hier kann immer wieder die benötigte Menge geschnitten werden. Ab Mitte Mai können die Töpfe in den Hausgarten ausgepflanzt werden.

In den kommenden Wochen können sich Gartenbesitzer an den Blüten des Schnittlauchs in ihrem Kräutergarten erfreuen. Die violetten Blüten können als Dekoration von Speisen genutzt werden. Die Blütenstiele sind allerdings holzig und nicht zum Verzehr geeignet.


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