Knollensellerie ist unverzichtbar für viele Gerichte

19.02.2020
Knollensellerie wird selten alleine als Salat oder Gemüsebeilage gegessen. Dafür gehört er aber unverzichtbar in viele Gerichte, so der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

Foto: Sabine Weis

Man kennt ihn als Waldorfsalat oder aber als vegetarisches Schnitzel paniert und gebraten. Ansonsten sind die Gerichte, in denen Sellerie die Hauptrolle spielt, eher selten.

Knollensellerie spielt in vielen Gerichten aber eine versteckte Rolle. Sein starker Eigengeschmack verleiht Suppen, Eintöpfen, Soßen, Schmorgerichten und Mischgemüsen das gewisse Etwas. Zusammen mit Möhren und Porree ist Knollensellerie fester Bestandteil vom Suppengemüse. Genauso trägt diese geschmackvolle Kombination dazu bei, dass viele andere Gerichte ein volles Aroma erhalten.

Dabei sollte Knollensellerie eigentlich gerade in der kalten Jahreszeit auch aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe regelmäßig verzehrt werden. So enthalten die Knollen die Vitamine B1, B2, B12, C und E. Außerdem sind größere Mengen des entwässernd wirkenden Kaliums enthalten.

Auch die guten Lagerqualitäten sprechen dafür, dass Sellerie in jedem Haushalt vorhanden sein sollte. Ganze Knollen können in einem kühlen Raum über Wochen gelagert werden. Nachdem die Knollen angeschnitten sind, sollten die Schnittstellen mit Frischhaltefolie abgedeckt werden, um ein Austrocknen zu verhindern. Da die Schnittstellen leicht oxidieren und rot-braun anlaufen, empfiehlt es sich, diese mit etwas Zitronensaft zu bestreichen.

Geschält und in Stücke geschnitten kann Sellerie problemlos eingefroren und dann später als Suppenzutat verwendet werden. Auch durch Trocknen können die dicken Knollen haltbar gemacht werden. Hierzu den Sellerie fein raspeln und im Backofen bei circa 80°C dörren. Mit getrocknetem Porree und Möhren, die genauso behandelt werden, kann man selbst eine gekörnte Brühe ohne jede Geschmacksverstärker herstellen.

In dünne Scheiben geschnitten schmeckt Knollensellerie aber auch sehr lecker als Snack zwischendurch oder zu einem herzhaften Brot.


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