Kürbisse läuten den Herbst ein

25.08.2021
Auch wenn der Sommer in diesem Jahr weitgehend ausgefallen ist: der Herbst ist da! Nicht nur die derzeitige Witterung deutet darauf hin. Untrügliche Zeichen für den nahenden Herbst sind die abgeernteten Getreidefelder, die beginnende Apfelernte und nicht zuletzt die Ernte der ersten Kürbisse.

Foto: Andrea Hornfischer

So haben die rheinischen Gemüseerzeuger in den letzten Tagen mit der Kürbisernte begonnen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

Bis weit in das Frühjahr hinein können in den kommenden Monaten die leuchtend orangefarbenen Früchte zu leckeren Gerichten verarbeitet werden. Kürbissuppe oder -püree, eine Konfitüre vom Kürbis oder süßsauer eingelegte Kürbiswürfel sind weithin bekannt. Aber Kürbisse können mehr! Als Zutat für ein süßes oder herzhaftes Gebäck, als ganzes im Backofen gegart oder Kürbisspalten mit Feta gratiniert, und, und, und…

Im Lebensmitteleinzelhandel ist häufig die Sorte Hokkaido zu finden. Diese Kürbisse können mit Schale verzehrt und müssen nicht geschält werden. Es gibt aber eine Vielzahl weiterer Kürbissorten, die sich hervorragend für den Verzehr eignen. Hierzu zählen etwa Butternut, Muskatkürbis oder Spaghettikürbis.

Kürbisse können mit vielen Obst- und Gemüsearten, Gewürzen und Kräutern kombiniert werden. Da die Früchte relativ wenig Eigengeschmack haben, bietet sich eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten, die dafür sorgen, dass Kürbis nie langweilig wird. Wie wäre es etwa mit einem Püree aus Kürbis und Kartoffeln? Es schmeckt lecker, sieht im leuchtenden Farbton auf dem Teller gut aus und spart darüber hinaus auch noch Kohlenhydrate. Denn Kürbisse sind kalorienarm.

Kürbisse eignen sich aber auch hervorragend für herbstliche Dekorationen. Bei den Zierkürbissen ist die Sortenvielfalt schier unerschöpflich. Ob groß oder klein, in verschiedenen Formen und Farben findet sich für jede Gelegenheit die geeignete Sorte.

Zierkürbisse eignen sich aber nicht für den Verzehr. Denn sie enthalten das giftige Cucurbitacin. Verbraucher können relativ einfach erkennen, ob es sich um Speise- oder Zierkürbisse handelt. Schmecken die Kürbisse bitter, handelt es sich um Zierkürbisse, die auf keinen Fall verzehrt werden sollten.


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