Lebensmittelkauf: i.m.a-Info für den Verbraucherdialog

18.05.2016
Immer wieder wird in der Landwirtschaft über existenzbedrohende Einnahmeverluste geklagt. Besonders Milchbauern und Schweinehalter leiden aktuell unter einer schweren Preiskrise. Neben vielen globalen Gründen für diese Entwicklung hat auch die Spanne zwischen Verbraucher- und Erzeugerpreisen zugenommen.

Um Konsumenten diesen Zusammenhang zu verdeutlichen, hat der gemeinnützige Verein information.medien.agrar (i.m.a) in seiner „3-Minuten-Info“-Reihe jetzt das Faltblatt „Lebensmittel Preis – wert“ neu aufgelegt, das Fakten darstellt und Hintergründe erläutert.

Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) dazu mitteilt, geben Verbraucher für Nahrungsmittel immer weniger ihres Haushaltseinkommens aus. Um ein Päckchen Butter oder zehn Eier zu finanzieren, müssten die Konsumenten heute durchschnittlich nur noch vier bis fünf Minuten arbeiten. Vor 35 Jahren musste noch etwa fünf Mal so viel Zeit aufgewendet werden, heißt es auch in der i.m.a.-Broschüre.

Die „3-Minuten-Info“ zu den Lebensmittelpreisen appelliert daher auch an das Bewusstsein der Verbraucher, den Wert von Lebensmitteln wieder mehr zu schätzen und zu regionalen Produkten zu greifen. „Den Konsumenten muss klar werden, dass sie am Ende draufzahlen, wenn Nahrungsmittel importiert werden müssen, die nicht der hierzulande gewohnten Qualität entsprechen, weil sie die heimische Landwirtschaft nicht mehr kostendeckend produzieren kann“, betonte der Verein i.m.a. dazu.

Damit bietet sich der Flyer ideal für den Einsatz im Schulunterricht und zur Verbraucherkommunikation an, etwa beim „Tag des offenen Hofes“ am 21./22. Mai. Er ist kostenlos zu beziehen, unter www.ima-agrar.de oder per Telefon: 0 30/8 10 56 02-0.


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