Melkroboter helfen gegen den Umstellungs-Jetlag

22.03.2016
Am Sonntag wird die Zeit umgestellt. Mit der Umstellung auf die Sommer- und Winterzeit haben vor allem Kühe ein Problem. Ihre innere Uhr sagt ihnen, wann Melkzeit ist. Peu à peu passen die Landwirte die Melkzeiten an den neuen Rhythmus an, sodass die Kühe sich daran gewöhnen können. In mehr als 300 Milchviehbetrieben in NRW melkt ein Roboter die Kühe. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) dazu mitteilt, spüren die Kühe dank der neuen Technik gar nichts von der Umstellung auf die Sommerzeit. Denn der Roboter melkt zu jeder Zeit. Der Umstellungs-Jetlag bleibt aus.

Wenn am Sonntag die Uhr eine Stunde vorgestellt wird, müssen sich Menschen und Tiere erst einmal an den neuen Rhythmus gewöhnen. Erleichtert wird die Zeitumstellung für die Kühe durch Melkroboter. Hier können die Kühe mehrmals am Tag und zu jeder Tages- und Nachtzeit gemolken werden. Inzwischen melken 315 Betriebe in NRW mit einem automatischen Melksystem. Die meisten Melkroboter findet man im Kreis Kleve mit 62 Melkrobotern, betont der RLV. Zahlreiche Milchviehhalter sehen nach RLV-Angaben die Zeitumstellung aber eher entspannt: Kleinere Schwankungen gebe es beispielsweise in Erntezeiten immer einmal.

Bei der Fütterung der Milchkühe ist die Zeitumstellung dagegen unproblematisch. Die Tiere haben in den modernen Kuhställen den ganzen Tag lang Zugang zu Futter und Wasser  und bedienen sich nach Lust und Laune. Denn die Haltungsbedingungen haben sich nach Mitteilung des RLV für die Tiere in den zurückliegenden Jahren erheblich verändert. Durch die Investitionen in tiergerechtere Ställe wurde das Lebensumfeld der Nutztiere verbessert.


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