Rheinische Bauern ziehen Winterbilanz

21.03.2018
Es geht mit schnellen Schritten in Richtung Frühling. Für die rheinischen Landwirte ist es damit Zeit, eine Bilanz über den vergangenen Winter zu ziehen, erklärt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV). Dieser zeigte verschiedene Seiten.

Foto: Kirsten Engel

Die Monate Dezember und Januar fielen vor allem durch milde und trübe Witterung mit hohen Niederschlägen auf, erklärt der RLV. Den Landwirten sei eine normale Frostperiode weitaus lieber. Ansonsten kämen die Pflanzen nicht zur Ruhe und die wassergesättigten Böden seien nicht gut befahrbar.  Frost sei auch wichtig, damit die Pflanzen aus der Winterruhe erwachen und die sogenannte Bodengare entsteht. Hierbei gefriert das Wasser im Boden und bricht große Erdklumpen auf. Dies schaffe optimale Bedingungen für die kommenden Feldarbeiten und die Aussaat. Doch der erhoffte Frost kam im Februar und das nicht zu knapp. Eisige Temperaturen ließen die Böden gefrieren, viel Sonne und wenig Niederschlag trockneten zugleich aus. Von größeren Frostschäden blieben die Landwirte glücklicherweise verschont, so der RLV. Alles in allem also ein Winter mit vielen Gesichtern, aber aus ackerbaulicher Sicht durchaus im Rahmen.

Die rheinischen Landwirte warten aktuell auf eine stabile Hochdruckphase und höhere Bodentemperaturen, damit sie mit der Aussaat von Zuckerrüben oder der Pflanzung von Kartoffeln loslegen können. Bleibt zu hoffen, dass den Landwirten  späte Frostereignisse wie im April 2017, in diesem Jahr erspart bleiben. Dann kann es laut RLV gut vorbereitet in die neue Saison gehen.


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