Rheinland erwartet eine 120 Tage-Kampagne

10.09.2014
Am 15. September startet die Rübenkampagne im gesamten rheinischen Anbaugebiet.
Foto: Kreuzer

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Darauf weist der Rheinische Rübenbauer-Verband hin (RVV). Infolge der günstigen Witterungsbedingungen ist von einem Spitzenertrag auszugehen. Insbesondere der frühe Saattermin im März und die feuchtmilde Witterung in den Monaten Juli und August förderten das Rübenwachstum. Die aktuellen Proberodungsergebnisse lassen Rübenerträge von durchschnittlich 80 t/ha erwarten, was für das rheinische Anbaugebiet einen neuen Spitzenwert bedeuten würde. Die hohen Erträge in Verbindung mit einer um rund 5 % erhöhten Anbaubaufläche haben aber auch eine längere Verarbeitungskampagne zur Folge. Aktuell ist davon auszugehen, dass die diesjährige Rübenkampagne zumindest bis Mitte Januar dauern wird und damit etwa 120 Tage.

Angesichts dieses Termins ist das Auftreten von schädigenden Frösten innerhalb des Lieferzeitraums in die Zuckerfabriken nicht unwahrscheinlich. Deshalb wird der Abdeckung von Zuckerrübenmieten mit Vlies in diesem Jahr besondere Bedeutung zukommen. Das Vlies schützt die am Feldrand gelagerten Rüben vor schädigendem Frost. Die Vliesabdeckung erfolgt im Rheinland zum überwiegenden Teil maschinell und überbetrieblich durch Maschinenringe und Lohnunternehmer, zu einem kleineren Teil aber auch durch die Rübenanbauer selbst. Das Vlies zur Mietenabdeckung wird den Rübenanbauern kostenlos von zur Verfügung gestellt.

Das rheinische Anbaugebiet erstreckt sich von der Mosel im Süden bis Münster im Norden und von Aachen im Westen bis Dortmund im Osten. Hier werden im Jahr 2014 auf rund 47.000 ha Zuckerrüben zur Zuckererzeugung angebaut. Zunehmend finden Rüben auch als Biogassubstrat Verwendung. In einem vom nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojekt zum Einsatz von Rüben in Biogasanlagen, welches der Rheinische Rübenbauer-Verband in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer NRW durchführte, konnte belegt werden, dass sich Rüben vorzüglich zu dieser bioenergetischen Verwertung eignen. Über die Ergebnisse wird demnächst in zwei Veranstaltungen am 30. Oktober in Coesfeld-Lette und am 18. November in Köln-Auweiler berichtet.


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