Rote Bete - lecker und gut fürs Immunsystem

24.02.2016
Rote Beten haben in den vergangenen Jahren wieder viel Zuspruch erfahren. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn hin.

Foto: Sabine Weis

Der Aufschwung der Nachfrage der roten Rüben ist wohl auch damit zu erklären, dass im Lebensmitteleinzelhandel vorgekochte vakuumierte Rote Beten zu haben sind. Die lange Kochzeit und das Schälen der stark färbenden Rüben haben wohl viele davon abgehalten, frische Rote Bete zu verarbeiten.

Dabei sind Rote Beten gerade roh verzehrt ideal für das Immunsystem. Denn sie enthalten eine Vielzahl von Mineralstoffen und Vitaminen. Calcium, Kalium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Jod, Natrium sowie die Vitamine C, B und A sind die wichtigsten Inhaltsstoffe. Darüber hinaus enthalten die Rüben aber auch Saponine und Flavonoide, die als krebsvorbeugend und immunstimulierend gelten. Es gibt also nichts besseres, um bei nasskalter Witterung gesund zu bleiben.

Bei der Verarbeitung von Roten Beten sollten unbedingt Handschuhe getragen werden. Der tiefrote Saft färbt nachhaltig. Deshalb werden die Rüben auch als Farbstoff angebaut. In schlechten Zeiten wurde der Saft der Roten Beten zum Färben von Ostereiern verwendet.

Frische Rüben können in einem Folienbeutel bei kühler Lagerung über einige Wochen gelagert werden. Bereits gekochte und geschälte Rüben sollten innerhalb von wenigen Tagen verzehrt werden. Die Verwendungsmöglichkeiten sind dabei vielfältig. Sauer eingelegt, als Carpaccio mit Mozzarella, in der Soljanka oder auch einfach als Salat: Wichtig ist die Verwendung eines Essigs, der gut zu dem erdigen Geschmack der Rüben passt.


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