Schweinefleisch aus deutscher Herkunft hat Zukunft!

14.12.2018
RLV sieht erstes Signal für den Erhalt der Sauenhaltung

Erleichtert über den Beschluss des Bundesrates zur Änderung des Tierschutzgesetzes zeigt sich der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV).

„Die Länder sind mehrheitlich sehr verantwortlich mit der Entscheidung für eine Änderung bei der Ferkelkastration umgegangen und haben damit erst einmal dafür gesorgt, dass Ferkelerzeugung in Deutschland noch Zukunft hat“, stellt Wilhelm Hellmanns fest, der Vorsitzende der Schweinehalter im RLV.

Bundestag und Bundesrat hätten mit der zweijährigen Verschiebung des endgültigen Verbots der Kastration ohne Betäubung nun ein erstes Signal gegeben, dass sie die Sauenhalter in Deutschland brauchen, um die hohen deutschen Tierschutzansprüche im eigenen Land auch noch umsetzen zu können, so der Sauenhalter vom Niederrhein. Durch die mit dem heutigen Beschluss angebahnte Öffnung der Betäubung für geschulte Landwirte hätten die Ferkelerzeuger jetzt eine Chance, mit mehr Tierschutz auch wettbewerbsfähig zu bleiben. Denn anstehende, höhere Haltungsanforderungen wie z.B. die gewünschte uneingeschränkte Bewegungsfreiheit der Sauen und den Verzicht auf das Kupieren der Ferkelschwänze könnten nur noch die Betriebe umsetzen, die noch da sind. „Die Politik muss voll hinter uns stehen, sonst können wir die Sauenhaltung nur noch drangeben“, appelliert Hellmanns und ergänzt:  „Eine Herkunftskennzeichnung wäre deshalb nur konsequent, damit wir mit noch mehr Tierwohl für die Ferkel von Geburt an auch eine Chance auf mehr Wertschöpfung haben!“


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