Sonne auf dem Acker

21.09.2016
Es gibt kaum eine farbenfrohere Pflanze als die Sonnenblume. Doch hinter der gelben Fassade steckt noch viel mehr, berichtet der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV). Auf rund 20 000 ha werden in Deutschland Sonnenblumen angebaut. 2015 wurden insgesamt 35 000 t geerntet.

Unterschiedlichste Eigenschaften machen die Sonnenblume zu einer vielfältigen Kulturpflanze.

Am häufigsten begegnet einem hierzulande der Öltyp, so der RLV. Diese Art zeichnet sich durch einen besonders hohen Ölgehalt aus, der natürlich für die weitere Verarbeitung als Speiseöl oder für die Erzeugung von Biodiesel von Vorteil ist. Im Backhandwerk spielt eher die Größe der Körner eine Rolle, auch hierfür gibt es eine passende Art. Die Körner der gestreiften Sonnenblume hingegen werden als Vogelfutter verwendet. In den Hausgärten finden sich öfters Ziersonnenblumen.

Die Pflanzen bereichern optisch laut RLV gerade den Spätsommer, denn sie werden erst Anfang September geerntet. Die Aussaat erfolgt im März oder April.

Wussten Sie es schon? Sonnenblumen wandern. Der Blütenkorb dreht sich immer der Sonne entgegen und passt sich somit dem Tagesverlauf an. Ziersonnenblumen können zudem mit 5 m wahre Riesen werden. Die Ölsonnenblumen hingegen werden nur circa 1 m groß. Übrigens: Für 1 l Sonnenblumenöl werden die Kerne von rund 60 Sonnenblumen benötigt.


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