Unverzichtbare Partner der Bauern

25.01.2017
Ab Mitte Februar werden die Landwirte wieder den Ackerboden düngen und ab Mitte März zur Aussaat vorbereiten. Dabei nutzen sie modernste Landtechnik, die nicht nur schlagkräftig ist, sondern auch den wachsenden Ansprüchen zum Beispiel bei der Gülleausbringung, in der Komplettbewirtschaftung sowie in der Bodenbearbeitung oder Düngung mit Spezialtechnik gerecht wird, teilt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mit.

Moderne Maschinen bieten zwar große Vorteile, sind aber häufig recht teuer. Eine wirtschaftliche Auslastung beispielsweise der immer größer dimensionierten Erntemaschinen in unseren bäuerlichen Familienbetrieben ist häufig nur schwer zu realisieren. Deshalb beauftragen immer mehr Landwirte zur Arbeitserledigung Lohnunternehmer, die als landtechnische Dienstleister in der Landwirtschaft nicht mehr wegzudenken sind. In Deutschland erzielten nach Angaben des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) rund 3 400 Lohnunternehmer mit 18 500 fest angestellten Mitarbeitern und gut 15 000 saisonalen Aushilfen 2015 einen Umsatz von etwa 3,5 Mrd. €, davon 2,3 Mrd. € im Einsatz für Land- und Forstwirte.

Die von Landwirten gegründeten 248 Maschinenringe mit 192 000 landwirtschaftlichen Mitgliedsbetrieben erwirtschafteten 2015 mit ihren rund 2 500 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 1,1 Mrd. €. Mit dem Ziel, vorhandene Maschinen besser auszulasten und zusätzliche Erwerbsquellen zu erschließen, haben sich die Maschinenringe in vielen Regionen zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt.


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