Was steht auf dem Grünland an?

14.03.2018
Auch Grünlandflächen müssen nach dem Winter gehegt und gepflegt werden, damit sie gestärkt in die neue Saison starten, erklärt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV). Was beim heimischen Rasen hinter dem Haus beachtet werden muss, gilt auch für landwirtschaftliche Grünlandflächen. Das richtige Timing ist alles.

Foto: Marilena Kipp

Düngung, Pflege oder bei Bedarf auch Nachsaat – es steht einiges an bei den rheinischen Landwirten. Besonders Richtung Bergisches Land, oder auch Eifel dominieren Grünlandflächen und Weiden das Landschaftsbild. Das Gras, das dort wächst, dient Milchvieh, Rindern, Schafen und Pferden in Form von Heu oder Silage als Futtergrundlage. Silage ist im Prinzip Sauerkraut für die Kühe, erklärt der RLV. Mehrmals im Jahr erfolgt der Schnitt des Grases, sowie die anschließende Silierung unter Folie oder in Ballen. Ende April rechnen die Landwirte mit dem ersten Schnitt, natürlich immer abhängig von der Entwicklung des Wetters und der Vegetation.

Nach dem Winter braucht auch das Gras Nährstoffe, um neue Triebe auszubilden, erklärt der RLV. Gegebenenfalls müsse neben der Düngung auch neu- oder nachgesät werden, um den Grünlandbestand aufzupäppeln. So kann auch in der nächsten Saison wieder schmackhaftes und regionales Grün verfüttert werden.


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