Weitere Bienenweiden-Patenschaften im Rheinland

13.03.2019
Immer mehr Landwirte möchten sogenannte Bienenweiden-Patenschaften vergeben. Damit stellen sie ihre Flächen für den Artenschutz bereit und laden gleichzeitig die Öffentlichkeit ein, sie dabei zu unterstützen.

Foto: Andrea Hornfischer

Bereits in den vergangenen Wochen hatten mehrere Landwirte in NRW ihre Bienenweiden-Patenschaften in Internetportalen, wie zum Beispiel bei Ebay-Kleinanzeigen, eingestellt. Jetzt gibt es erste interessierte Bürger, die sich für eine Bienenweiden-Patenschaft entschieden haben. Getreu nach dem Motto, „Bienenweide statt Blumenstrauß“ zu verschenken, käme es gut bei den Verbrauchern an, berichten die beteiligten Landwirte.

„Es ist toll, dass wir so eine positive Resonanz bekommen“, freut sich Landwirt Jochen Kanders aus Uedem (www.welleshof.de). Er hat bereits 28 Interessenten, die insgesamt Bienenweiden-Patenschaften für einen halben Hektar gekauft haben. Auch Monika Rönn aus Meckenheim (www.obsthof-roenn.de) hat Bienenweiden-Patenschaften für einen halben Hektar vermarktet – und zwar über das Internetportal https://marktschwaermer.de/de. Hier kann man seine Ware auf einem virtuellen Wochenmarkt anbieten.

Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) unterstützt die Landwirte bei diesem Vorhaben und bietet ihnen die nötigen Formulare im Mitgliederbereich an unter www.rlv.de. Hier finden Interessierte ein Merkblatt für solche Bienenweiden-Patenschaften, ein Vertragsmuster sowie ein Zertifikat, das den jeweiligen Paten ausgehändigt werden kann.


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