"Wir machen euch satt": Rheinische Bauern fordern sachlichen Dialog

25.01.2017
„Wir machen Euch satt! Redet mit uns, statt über uns!“ stand auf dem Schild, das rund 30 Bauern vor der Kulisse eines Schleppers auf dem Neusser Marktplatz am Samstag vergangener Woche hochhielten. „Mit der Aktion setzen wir Bauern heute ein Zeichen FÜR den Dialog“, betonte Dr. Juliane Wahode, stellv. Vorsitzende der Kreisbauernschaft Neuss-Mönchengladbach.

Fotos: Sabine Aldenhoff

Parallel zur Hauptstadtdemonstration „Wir machen euch satt!“ am Rande der Internationalen Grünen Woche fanden in ganz Deutschland Aktionen statt. Die rheinische Aktion fand in Neuss statt.

„Wir wünschen uns eine sachliche und faire Auseinandersetzung mit landwirtschaftlichen Themen. Allzu oft sind die Diskussionen emotional aufgeladen. Da werden ehrliche Landwirte schnell zu Massentierhaltern oder Umweltvergiftern. Das sind wir nicht!“, so Dr. Wahode, die den in Berlin mitdemonstrierenden Kreisvorsitzenden Wolfgang Wappenschmidt vertrat. Landwirte erzeugten leckere und gesunde Lebensmittel, pflegten die Kulturlandschaft und setzten sich mit zahlreichen Projekten für den Erhalt der Artenvielfalt ein. „Wir wirtschaften über mehrere Generationen auf unseren Höfen. Sie können uns glauben, dass wir alles dafür tun, den Boden, die Tiere und den Hof in bestem Zustand an unsere Hofnachfolger übergeben zu können“, hob Dr. Wahode hervor.

Die Landwirte forderten eine vorurteilsfreie Betrachtung der Landwirtschaft. Um sich über Landwirtschaft zu informieren, könnten Bürger jedes Jahr Tage des offenen Hofes oder Höfetouren besuchen. Auch in diesem Jahr wird wieder eine Höfetour am 18. Juni in der Kreisbauernschaft Neuss-Mönchengladbach stattfinden. Die Landwirtschaft habe sich stetig weiterentwickelt – von der Technik als auch von der Ausbildung her. Die Entwicklung der letzten Jahre werde von vielen Teilen der Bevölkerung jedoch nicht mehr wahrgenommen. Dabei seien Landwirte hochqualifiziert und bestens ausgebildet. „Nun hoffen wir Bauern, die Wertschätzung der Bevölkerung zurück zu gewinnen“, so die Landwirtin.


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