Allgemeine Infos

Überarbeitete ASP-Infoblätter für Saisonarbeitskräfte

(05.05.2021) Um ausländische Mitarbeiter beziehungsweise Saisonkräfte über die Gefahren der ASP und die erforderlichen Vorsichts- und Hygienemaßahmen zu informieren, hat der DBV zusammen mit dem Gesamtverband der Deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände sein ASP-Infoblatt überarbeitet.

Die eingefügten Piktogramme sollen zum einen die Aufmerksamkeit für den Inhalt des Schreibens wecken, zum anderen die wichtigsten Verhaltensregeln auf den ersten Blick erkenntlich machen.

Das ASP-Informationsblatt steht in den Sprachen Deutsch, Bulgarisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Ungarisch, Ukrainisch zur Verfügung.

 

Gemeinsames Vorgehen

(19.10.2020) In einem gemeinsamen Schreiben wenden sich der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV), der Landesjagdverband, das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW sowie der Westfälische Landwirtschaftsverband an Jäger und Landwirte. Sie betonen darin, dass die Bekämpfung der Seuche ein gemeinsames Anliegen ist und man sich an die aktuellen Bestimmungen halten soll. Die Unterzeichner bitten auch darum, von Jagdreisen ab zusehen. Gefordert werden außerdem eine intensive Bejagung von Schwarzwild. Verdächtige Kadaverfunde können außerdem mit einer kostenlosen Tierfund-App dokumentiert werden (www.tierfund-kataster.de). Das Schreiben gibt es HIER.

 

 

ASP-Virus ist sehr stabil – Vorsichtsmaßnahmen betreffen viele!

(23.09.2020) Die Afrikanische Schweinpest (ASP) zieht weitere Kreise. Gestern wurden neue Funde infizierter Wildschweinkadaver in Brandenburg bestätigt. Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) weist darauf hin, dass das Virus sehr stabil ist. Dadurch bestehe eine hohe Ausbreitungsgefahr über lange Zeit. Der RLV appelliert deshalb an alle Bürger, sich an die gebotenen Vorsichtsmaßnahmen zu halten.

Mehr dazu gibt es hier: www.rlv.de/nachricht/detail/asp-virus-ist-sehr-stabil-vorsichtsmassnahmen-betreffen-viele/

 

Was bedeutet der Schweinepest-Verdachtsfall für die rheinischen Schweinehalter?

(10.09.2020) Heute wurde der Verdacht des ersten Falls von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Schenkendöbern/Sempten in Deutschland bestätigt. Was bedeutet dies für die 500 rheinischen Schweinehalter? Landwirte werden nun die Wachsamkeit der letzten Jahre erhöhen und ihre Biosicherheitsmaßnahmen überprüfen. Weiterhin macht sich der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) große Sorgen um den Export und den Statusverlust, der mit einem Verdachtsfall einhergeht. „Ich hoffe, dass es Deutschland ebenso wie Tschechien und Belgien gelingt, das Virus durch konsequente Maßnahmen, die Bund und Länder seit 2014 vorbereitet haben, wieder loszuwerden!“, sagte RLV-Präsident Bernhard Conzen. Mehr dazu hier: www.rlv.de/nachricht/detail/was-bedeutet-der-schweinepest-verdachtsfall-fuer-die-rheinischen-schweinehalter/

Zum Hintergrund:

Ein Wildschweinkadaver wurde in Schenkendöbern/Sempten im Spree-Neisse-Kreis (Brandenburg) rund 5 km von der polnischen Grenze gefunden. Der Verdacht wurde durch Untersuchungen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) nun bestätigt.

Beim Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) und beim Friedrich-Löffler-Institut gibt es aktuelle Infos zur Ausbreitung unter  www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/afrikanische-schweinepest/ und unter www.bmel.de.

Weitere Hintergrundinfos für Bürger gibt es unter

www.bauernverband.de/topartikel/hintergrundinformation-zur-afrikanischen-schweinepest

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Die Afrikanische Schweinepest (ASP) rückt immer näher. Der RLV ruft zu besonderer Vorsicht und konsequenter Hygiene auf. Ein Einschleppen der Erreger in Hausschweinebestände muss unbedingt vermieden werden, die Krankheit ist hochansteckend und der Virus kann auch unter härtesten Bedingungen lange überdauern. Auch Mitarbeiter und Saisonarbeitskräfte müssen für das Thema sensibilisiert werden. Hier empfiehlt sich die Verwendung des Informationsblattes für ausländische Mitarbeiter. Das Informationsblatt ist so allgemein formuliert, dass es auch an LKW-Fahrer, Zulieferer etc. ausgehändigt werden kann.

Informationsblatt für ausländische Saisonarbeitskräfte

Die aktuelle Verbreitung der Seuche ist unter https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/afrikanische-schweinepest/karten-zur-afrikanischen-schweinepest/ einzusehen.

eildienst Nr. 3-2018 - Schwerpunkt ASP

Vorsicht bei Jagdreisen

Infoblätter und weitere Informationen für die Bevölkerung, Landwirte und Jäger bietet auch das LANUV an unter: www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/afrikanische-schweinepest/

Über  Herkunft, Verbreitung und Maßnahmen zur Abwehr und Eindämmung der ASP erfahren Sie das Wichtigste in einem 3-Minuten-Film:  wissen.hannover.de/Forschen/Tier-%C2%ADUmwelt/Die-Afrikanische-Schweinepest-ASP

Wichtigste Fragen und Antworten zur ASP finden Sie hier:  www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/FAQ_ASP.html#doc9932510bodyText40

Tierseuchenbekämpfung gehört mit zur staatlichen Gefahrenabwehr. Wer entscheidet und informiert im Tierseuchenfall? Infos:  https://www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/FAQ-Krisenmanagement.html

DBV-Hintergrundinformationen zur Afrikanischen Schweinepest

 

Bitte beachten Sie weitere Informationen im geschlossenen Mitgliederbereich.

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