Strohkreise – Politik trifft Lanwirtschaft
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr hat die Kreisbauernschaft Ruhrgroßstädte e.V. auch in diesem Sommer wieder zu vier Strohkreisen auf landwirtschaftliche Betriebe in Oberhausen, Duisburg, Mülheim an der Ruhr und Essen eingeladen. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Landwirtinnen und Landwirte sowie Kommunalpolitiker an einen Tisch zu bringen und den direkten Austausch über aktuelle Herausforderungen der Landwirtschaft zu fördern.
„Gerade in einer zunehmend urban geprägten Region ist es wichtig, miteinander ins Gespräch zu kommen und gegenseitiges Verständnis zu schaffen. Viele Entscheidungen werden auf kommunaler Ebene getroffen – deshalb möchten wir den Dialog direkt auf den Höfen führen“, erklärt der neue Vorsitzende der Kreisbauernschaft Ruhrgroßstädte, Nikolas Weber.
Den Auftakt machte der Strohkreis auf dem Hof Klapheck in Oberhausen. Anschließend folgten Veranstaltungen auf dem Hof Sauels in Duisburg, dem Hof Terjung in Mülheim an der Ruhr sowie zum Abschluss auf dem Hof Weber in Essen. Eingeladen waren erneut Vertreterinnen und Vertreter der im jeweiligen Stadtrat vertretenen Parteien sowie interessierte Landwirtinnen und Landwirte aus der Region.
Die Resonanz auf die Veranstaltungsreihe war erneut sehr positiv. In lockerer Atmosphäre wurde rund zwei Stunden intensiv diskutiert. Im Mittelpunkt standen unter anderem der anhaltende Verlust landwirtschaftlicher Flächen durch Siedlungsentwicklung, Ausgleichsmaßnahmen und Freiflächen-Photovoltaik, aber auch Themen wie Bürokratieabbau, die Unterhaltung landwirtschaftlicher Wirtschaftswege sowie die Zukunft der regionalen Landwirtschaft in den Ruhrgroßstädten. Besonders geschätzt wurde dabei die Möglichkeit, Fragen und Anliegen unmittelbar mit den politischen Entscheidungsträgern zu besprechen.
Im Anschluss an die Diskussionsrunde nutzten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, die Gespräche bei einem Imbiss fortzusetzen und Kontakte zu vertiefen. Gerade dieser persönliche Austausch trug wesentlich zur offenen Atmosphäre der Veranstaltungen bei.
Die Kreisbauernschaft Ruhrgroßstädte zieht erneut ein positives Fazit. Die Strohkreise hätten sich als wertvolles Format etabliert, um Politik und Landwirtschaft näher zusammenzubringen und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Auch künftig soll der Dialog fortgesetzt werden – mit dem Ziel, die Herausforderungen der Landwirtschaft gemeinsam und im direkten Austausch zu diskutieren.











