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Aufblicke, Einblicke, Ausblicke

Angenehme Temperaturen und angenehme Gastgeber erwarteten die über 5 000 Gäste bei der diesjährigen Höfetour der Kreisbauernschaft Neuss-Mönchengladbach.

Auf die Zerreißprobe, der sich die Produzenten von Lebensmitteln täglich zu stellen hätten, wiesen bereits Pfarrer Volker Schwarz und Gemeindereferent Christian Albini hin, die das ökumenische Morgengebet zur Eröffnung auf Gut Heyderhof gestalteten. Sie stellten fest, dass alles teurer wird, „nur die Produkte der Landwirte werden immer billiger“.

Für den Veranstalter der Höfetour stellte Dr. Juliane Wahode fest, dass moderne Landwirtschaft smart sei, „sehr smart sogar“. Sie arbeite viel präziser und umweltschonender und habe die Nachhaltigkeit mit ihren drei Säulen aus

Wirtschaftlichkeit, sozialer Verantwortung und Verträglichkeit für Natur und Umwelt verinnerlicht. Auf jedem Hof lebten meist zwei bis drei Generationen und jeder Hof müsse diese ernähren. Vier landwirtschaftliche Betriebe mit unterschiedlicher Ausrichtung sowie ein Mühlenbetrieb öffneten für die Höfetour ihre Tore. Sie vermittelten den Besuchern einen Eindruck, was Wirtschaften in Generationen für Familienbetriebe bedeutet und wie sie auf das Spannungsfeld zwischen Markt und Verbraucherwünschen reagieren.

Besonderes Highlight war die rheinlandweite Eröffnung des „Tages des offenen Hofes“ um die Mittagszeit auf Gut Norbisrath in Grevenbroich. Die rheinische Landjugend organisierte hierzu einen „Mittagstalk“ rund um das Thema Landwirtschaft im Rheinland. RLV-Präsident Bernhard Conzen, Jutta Kuhles, Vizepräsidentin der rheinischen Landfrauen, Moritz Kölsch von der rheinischen Landjugend, Kreisvorsitzender Wolfgang Wappenschmidt und Betriebsleiter Hans-Georg Kremer-Kreutzer stellten sich dabei den Fragen der Landjugend.

Höfetour 2018

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„Wir waren schon mal bei einer Höfetour dabei und finden es toll, mal einen Blick hinter die Kulissen zu bekommen.“ Stefanie Adels