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Agrardieselvergütung

Für das Antragsverfahren „Agrardieselvergütung“ stellt die Zollverwaltung keine vorgedruckten Formulare mehr zur Verfügung. Antragsteller müssen die Anträge entweder unter www.zoll.de herunterladen und postalisch an das zuständige Hauptzollamt senden oder den Antrag auf Agrardieselvergütung online stellen. Bei der Online-Beantragung muss zusätzlich der generierte Begleitschein unterschrieben und postalisch an das zuständige Hauptzollamt gesandt werden. Abgabefrist ist der 30. September 2021.

Das Formular 1140 ist für Betriebe bestimmt, die erstmalig einen Agrardieselantrag stellen bzw. deren Antrag auf Agrardieselerstattung nicht bewilligt wurde. Betriebe, die bereits im letzten Jahr einen Antrag auf Agrardieselerstattung gestellt haben, können das Formular 1142 für das vereinfachte Verfahren nutzen.

Eine Vereinfachung zeichnet sich bezüglich der Erklärung 1462 ab (Erklärung über die im vorangegangenen Kalenderjahr erhaltenen Steuerentlastungen). Nach derzeitigem Kenntnisstand hat das Drängen des DBV auf Bürokratieabbau Früchte getragen. Ab dem 1. Juli 2019 sollen Antragsteller auf Agrardieselvergütung keine Erklärung mehr abgeben müssen, wenn die im Energiebereich in Anspruch genommenen Steuerbegünstigungen pro Kalenderjahr nicht mehr als 200.000 Euro betragen haben. Damit dürfte für den überwiegenden Teil unserer Mitglieder zukünftig die Erklärungspflicht über erhaltende Steuerbegünstigungen im Energiebereich hinfällig sein.

Es ist zu prüfen, ob die bisher abgegebenen Erklärungen noch bis zum 30. Juni Gültigkeit besitzen. Dies dürfte der Regelfall sein, da die meisten Betriebe bereits im Jahr 2018 einen Antrag auf Befreiung der Erklärungspflicht (Formular 1463) gestellt haben.

Betriebe, die Steuerbegünstigungen von mehr als 200.000 Euro/Jahr erhalten, müssen prüfen, in wie weit die Formulare 1461 oder 1462 zur Antragstellung ausgefüllt werden müssen.