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Auf dem Betrieb von Hans-Josef Thelen (5.v.r.) trafen die Landtagskandidaten der CDU Hen-drik Schmitz (2.v.r.) und Daniel Scheen-Pauls (6.v.r.) mit dem Kreisvorsitzenden Bernd Kockerols (8.v.r.) sowie weiteren Landwirten der Kreisbauernschaft Aachen zusammen. Foto: Paul-Heinz Müller

Kandidaten versprechen Einsatz

Zu Gast bei der Kreisbauernschafft Aachen beziehungsweise auf dem Betrieb von Hans-Josef Thelen in Würselen waren kürzlich Hendrik Schmitz und Daniel Scheen-Pauls, die beide für die CDU im Landtag kandidieren. Nach der Vorstellung seines Ackerbaubetriebs konfrontierte Thelen die Parteivertreter mit dem Wunsch, dass die Politik mehr gegen den enormen Flächenverbrauch unternehmen möge. Immer mehr Wohn- und Gewerbeflächen, immer mehr Verkehrsflächen, dazu die Ausgleichsmaßnahmen und aktuell noch Freiflächen-Photovoltaik – der Landwirtschaft gingen immer mehr fruchtbare Flächen verloren, auf denen die Landwirte die Nahrungsversorgung sicherstellen wollen, wie Thelen erläuterte. Die CDU-Vertreter sahen diese Problematik ebenfalls, wiesen jedoch da­­rauf hin, dass der Flächenverbrauch sich in NRW unter Mitwirkung der CDU in den letzten Jahren nahezu halbiert habe und zukünftig noch weiter reduzieren würde. Auch die im Rahmen beabsichtigte 4%ige Flächenstilllegung sei nach Ansicht der Landwirte schlichtweg unverständlich – auch wegen des Kriegsgeschehens in der Ukraine.
Bernd Kockerols, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Aachen, wies da­­rauf hin, dass die Landwirte das Gefühl hätten, ihre Arbeit werde von der Gesellschaft nicht richtig geschätzt. Es würde – angefangen von den Schulbüchern bis hin zu Aussagen von Umweltverbänden und verschiedener Parteien – der Eindruck vermittelt, nur biologisch erzeugte Lebensmittel seien wirklich gut und die konventionell wirtschaftende Landwirtschaft sei mitverantwortlich für alle Umweltpro­­bleme. Mit dieser Rolle wollten sich insbesondere die jüngeren Landwirte nicht abfinden. Anstatt die elterlichen Betriebe zu übernehmen, würden sie der Landwirtschaft den Rücken kehren, zumal woanders die Verdienstmöglichkeiten besser als in der Landwirtschaft seien. Entsprechend sei in den nächsten Jahren mit einem enormen Strukturwandel zu rechnen. Hier erwarte man künftig, dass die Politik auch der konventionellen Landwirtschaft vernehmbar den Rücken stärke. Die Vertreter der Union betonten abschließend, dass ihnen die Anliegen der Landwirtschaft bekannt seien, da sie diese in ihren Wahlkreisen mitbekommen würden und Hendrik Schmitz diese zudem als Landwirt selbst zu spüren bekomme. Man werde sich daher aktiv für die Belange der Landwirtschaft einsetzen.


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