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Stellungnahme zum Rücktritt von NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking

15.05.2018

Zur heute bekannt gegebenen Entscheidung von Christina Schulze Föcking, mit sofortiger Wirkung ihr Amt als Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen niederzulegen, erklären Johannes Röring, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV) und Bernhard Conzen, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbands (RLV):

„Wir haben die Entscheidung von Frau Schulze Föcking mit großem Respekt, vor allem aber mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Frau Schulze Föcking hat sich in den vergangenen Jahren als Abgeordnete des Landtags und seit dem letzten Jahr auch als Ministerin mit sehr viel Engagement und Fachkenntnis für die heimische Landwirtschaft und unsere ländlichen Räume eingesetzt. Dies konnte Sie nicht zuletzt auch deshalb, weil sie von Kindesbeinen an mit der Landwirtschaft vertraut war. Die Bauernfamilien in Nordrhein-Westfalen waren nach der Ernennung von Frau Schulze Föcking sehr froh, dass endlich wieder eine Fachfrau an der Spitze des Agrarressorts Verantwortung übernommen hatte. Bedauerlicherweise haben in den letzten Wochen und Monaten interessierte Kreise versucht, ihr dies als grundsätzliche Befangenheit auszulegen.

Die Entscheidung von Frau Schulze Föcking, ihr Amt als Ministerin nunmehr zum Schutz ihrer Familie niederzulegen, ist menschlich verständlich. Offensichtlich war der psychische Druck zu groß geworden. Was bleibt, ist ein Verlust für die Landwirtschaft und das Land. Wir danken Frau Schulze Föcking für ihre gute und engagierte Arbeit.“



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